FREIBEUTER ENTERN KÖLN - JETZT WIRD UMVERTEILT!

Es ist soweit: Die Freibeuter sind los! Und gehen auf Kaperfahrt . Überall in diesem Land sagen Jugendliche: es reicht! Schluss mit steigender Arbeitslosigkeit, steigender Jugendarmut, miesen Ausbildungsbedingungen, veralteten Berufsschulen und zu wenig Kohle. Die Gewinne der Banken und Konzerne steigen, gespart wird an uns – so darf es nicht weitergehen!
Wir haben die leeren Versprechungen der Politiker satt. Wir nehmen unsere Zukunft selbst in die Hand. Jetzt verteilen wir um! Geht nicht? Gibt´s nicht! 2002 steht im Zeichen der Freibeuter: Wo wir auftauchen, machen wir auf unsere Forderungen aufmerksam. Was wir genau wollen, steht in diesem Flyer. Werde auch Du ein Teil unserer Freibeuter-Bewegung. Mach mit bei unseren Freibeuter-Aktionen, bis zum großen Aktionstag am 14. September 2002 in Köln. Her mit dem schönen Leben!


Download
Eine interessante Datei des DGB zur aktuellen Steuerentwicklung.
(PDF-Dokument; 140 KB)

Quelle:
DGB-Bundesvorstand
Abt. Wirtschafts- und Tarifpolitik
Heinz Putzhammer
10178 Berlin
Dr. Hartmut Tofaute

  UMVERTEILUNG DES GESELLSCHAFTLICHEN REICHTUMS VON OBEN NACH UNTEN!


.


Jährlich melden Konzerne und Banken Rekordgewinne. In 10 Jahren hat sich das private Vermögen auf 3000 Milliarden €uro verdoppelt. 1500 Milliarden €uro davon reißen sich die reichsten 5% der Bevölkerung unter den Nagel. Der anderen Hälfte der Bevölkerung bleibt nur 4% dieses Vermögens. Anders sieht es bei den Steuern aus : Die Reichen zahlen nur ca. 20% aller Steuereinnahmen – wir den Rest! Durch diese Politik wird umverteilt, von unten nach oben. Das müssen wir ändern. Darum: Umverteilen von oben nach unten mit gerechter Steuer- und Einkommenspolitik! Dazu gehört die Besteuerung von Devisentransaktionen („Tobin-Steuer“), weil sonst ganze Volkswirtschaften zerstört werden. Wir fordern eine Vermögensabgabe, die Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenzen und die Einbeziehung von Beamten und Selbstständigen in die Sozialversicherungen. Und Löhne, die uns am Wohlstand teilhaben lassen. Denn wir tragen alle dazu bei, dass er steigt

Download
"Globalisierung: Mythos oder Realität?" Ein Vortrag über Entstehung, Merkmale und Auswirkungen von Globalisierung"
(Word-Dokument; 1,46 MB)

Her mit dem schönen Leben !!!
Unter diesem Motto fand vom 04. bis 07. Oktober 2001 in Halle (Saale) der Jugendzukunftskongress der IG Metall statt.

Download
Anbei eine Kurzzusammenfassung der AG "Umverteilung" (Power-Point Dokument; 58 KB)

 

QUALIFIZIERTE AUSBILDUNG IN BETRIEBEN; MODERNE BERUFSSCHULEN UND EIN BESSERES BERUFSBILDUNGSGESETZ:


Unsere Zukunft beginnt mit Ausbildung. Die muss fit machen für das spätere (Berufs-) Leben. Gefragt ist, was morgen wichtig ist! Qualitätsfreie Zonen im Betrieb? Nix da! Abgesägte Ausbildungsgänge und Schmalspurausbildung aus Profitgier? Nein danke! Das sind keine Perspektiven und fördert Arbeitslosigkeit! Rumpelkammern mit Museums-Touch in Berufsschulen, muffige Unterrichtsmethoden, Unterichtsausfall? Schluss damit! Wir fordern eine optimale Ausbildung in Betrieb und Berufschule. Mehr Ausbilder und Lehrer, die fit sind. Kleinere Klassen und eine Top-Ausstattung an beiden Lernorten. Daneben gilt: Ausbildungsmaterial für Betrieb und Berufsschule muss kostenlos sein. Keine Rückkehr in den Betrieb an Berufsschultagen. Dafür - und für viele andere Verbesserungen – fordern wir ein neues Berufsbildungsgesetz.

Weitere Informationen hier!

Download
"Ausbildung checken & verbessern" (Power-Point Dokument; 253 KB)
Hier findet ihr eine Power-Point-Präsentation, die einen kurzen Abriss gibt über das Projekt "Ausbildung checken & verbessern", über die Beteiligung an der Fragebogenaktion und ein paar Eckdaten der Auswertung zeigt.

Auswertung "Ausbildung checken & verbessern" (Word-Dokument; 155 KB)
Die Auswertung des Projekts "Ausbildung checken & verbessern". Hier findet hier die Ergebnisse der Auswertung der Fragebögen, Einschätzungen und Vergleiche dazu. Es ist ein Überblick über die Situation, in der sich Auszubildende in der betrieblichen Ausbildung befinden.



  BETRIEBLICHE AUSBILDUNGSPLÄTZE FÜR ALLE - UMLAGEFINANZIERUNG JETZT!


Noch immer findet nicht jede/r Schulabgänger/in einen wohnortnahen Ausbildungsplatz. Noch immer pumpen Bund und Länder Milliarden Euro in Förderprogramme und schulische Ausbildungsmaßnahmen: Noch immer flüchtet sich die Wirtschaft aus ihrer Ausbildungsverantwortung. „Jeder junge Mensch, der kann und will, wird ausgebildet“: Dieses Versprechen aus dem „Ausbildungskonsens“ haben die Arbeitgeber nicht eingehalten. Betriebliche Ausbildungsplätze sind 2000 und 2001 weiter gesunken.
Unternehmen die nicht ausbilden, handeln wirtschaftlich und sozial verantwortungslos. Sie handeln auf Kosten der Jugendlichen, der ausbildenden Betriebe und auf unsere Kosten. Denn wir müssen Ausbildungsplätze mit unseren Steuern finanzieren. Deshalb wird es nun endlich Zeit, eine gesetzliche Finanzierungsregelung, die Arbeitgeber in die Pflicht nimmt, umzusetzen. Darum fordert die Gewerkschaftsjugend: Wer nicht ausbildet, muss zahlen!

Weitere Informationen hier!

Download
Ausbildungsbilanz 2001
(PDF-Dokument; 102 KB)
Eine Bilanz der IG Metall zur Ausbildungsgarantie der rot-grünen Bundesregierung.

Ein Folienvortrag zu Ausbildungsbilanz 2001 (Power-Point Dokument; 674 KB)
Das ist die selbstgewählte Messlatte:
"Jeder junge Mensch, der kann und will, wird ausgebildet."
Und dies: "wohnortnah und im gewünschten Berufsfeld."

Wer nicht ausbildet muss zahlen! (Power-Point Dokument; 748 KB)
Folienvortrag zur Begründung der Umlagefinanzierung mit Beleuchtung des betrieblichen Angebots der Ausbildungsplätze 2000/2001

AusbildungssitOst2001 (Power-Point Dokument; 767 KB)
Folienvortrag mit speziellen Hintergrundinformationen zur Ausbildungsplatzsituation in den neuen Bundesländern

Ausbildungsverträge 2001-00 (PDF-Dokument; 161 KB)
Augen zu und durch - Bewertung der DGB-Jugend zum Ausbildungskonsens


 

VOLLBESCHÄFTIGUNG: SINNVOLLE UND QUALIFIZIERTE ARBEITSPLÄTZE FÜR ALLE


„Entlastungen für Unternehmen = Wachstum + mehr Beschäftigung“: Diese Milchmädchenrechnung wird als wirtschaftspolitische Weltformel gehandelt. Arbeitgeber fordern weniger Lohnkosten, und weniger Steuern. Dann entstehen auch neue Arbeitsplätze. Und die Politik folgt dieser Verlockung.
Wir meinen: Schluss mit dem Gerede, wir brauchen eine echte Wende auf dem Arbeitsmarkt! Die meisten Unternehmen scheffeln - trotz Konjunktureinbruch - Rekordgewinne. Einstellungen? Fehlanzeige! Stattdessen werden Überstunden geschoben.
Wir meinen: Arbeit muss gerecht verteilt werden. Das schafft Arbeits- und Ausbildungsplätze und sichert die Übernahme. Wichtige Schritte dabei: Eine gesetzliche Begrenzung von Überstunden und deren Ausgleich in Freizeit. Die Verkürzung der Wochenarbeitszeit. Zusätzlich brauchen wir ein großangelegtes Beschäftigungsprogramm, mit dem hunderttausende, gesellschaftlich sinnvolle Arbeitsplätze geschaffen werden können. Wenn wir den Reichtum wirklich von oben nach unten umverteilen, kann dieses Programm auch finanziert werden. Man muss es nur wollen...

Her mit dem schönen Leben!!!
Unter diesem Motto fand vom 04. bis 07. Oktober 2001 in Halle (Saale) der Jugendzukunftskongress der IG Metall statt.
Hier findet ihr eine Kurzzusammenfassung der AG zum Thema "Beschäftigungspolitik".

Download
"Beschäftigungspolitik" (Power-Point Dokument; 72 KB)




 

GLOBALISIERUNG VON UNTEN!


Globalisierung ist heute schlicht die Freiheit der Konzerne, zu tun, was sie wollen. Deshalb wird das Kapital zum Wanderzirkus: produziert wird, wo es am billigsten ist. Nicht nur Unternehmen, sondern Staaten stehen in Konkurrenz zueinander. Die Folgen für Arbeitnehmer/innen weltweit sind katastrophal: Löhne liegen unterhalb des Existenzminimums; Arbeitnehmerrechte werden missachtet; Arbeitszeiten von 16 Std. sind an der Tagesordnung; Kinderarbeit ist die einzige Möglichkeit, die Familie zu ernähren.
Wenn sich alle Standorte gegenseitig unterboten haben, werden die Menschen überall in der Welt – an Rechten und Lebensqualität verloren haben – auch in Deutschland. Diese Entwicklung ist eine Folge von politischen Entscheidungen, keine unbeeinflussbare Gesetzmäßigkeit. Wir können uns dagegen wehren! Unsere Antwort muss sein: Internationale Solidarität. Erste Maßnahmen: Demokratische Kontrolle und schrittweise Entmachtung des Internationalen Währungsfonds (IWF), der Welthandelsorganisation (WTO) und der Weltbank. Komplette Entschuldung der Entwicklungsländer.



 

EINE OFFENE GESELLSCHAFT FÜR ALLE: GEGEN RASSISMUS, AUSGRENZUNG, GEWALT


Wir treten für eine Gesellschaft ein, in der die Würde und die demokratischen Rechte aller Menschen gewahrt werden. Wir fordern von allen, die in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft Verantwortung tragen, dass Rassismus bekämpft und rechtsextremistische Gewalttaten verhindert werden. Als Gewerkschafter/innen lehnen wir jegliche Gewalt als Mittel der politischen Auseinandersetzungen kompromisslos ab.
Wir verurteilen die Aussagen von Politikern wie Edmund Stoiber (CSU, „Die durchrasste und durchmischte Gesellschaft ist eine Gefahr für Deutschland“), Friedrich Merz (CDU, „Zuwanderer müssen sich der deutschen Leitkultur anpassen“) oder Otto Schily (SPD, "Die Grenze der Belastbarkeit Deutschlands durch Zuwanderung ist überschritten."). Derartige Aussprüche fördern die rechte Gewalt und machen Ausländerfeindlichkeit gesellschaftsfähig.
Wir rufen stattdessen alle Menschen auf, in Betrieben, Schulen, Ausbildungszentren, in Vereinen und in der Öffentlichkeit für ein solidarisches Miteinander einzutreten. Denn Rassismus ist keine Meinung – sondern ein Verbrechen.

Antirassismus/Rechtsextremismus
Rechtes Denken und rechte Gewalt haben seit Anfang der 90er Jahre immer mehr zugenommen. Straftaten mit rechtsextremen Hintergrund haben Rekordhöhe erreicht, Fremdenfeindlichkeit wird zum Alltag. Höchste Zeit, sich gegen den Terror von Rechts zu wehren.

Download
Dieser Infobaustein der IG Metall-Jugend soll euch dabei helfen. (Power Point Dokument; 2,06 MB)
"Rechtsextremismus - Materialien, Handlungsmöglichkeiten und ReferentInnen" (PDF-Dokument; 204 KB)
Weitere Informationen unter: www.antirassismus-jugend.de

Her mit dem schönen Leben !!!
Unter diesem Motto fand vom 04. bis 07. Oktober 2001 in Halle (Saale) der
Jugendzukunftskongress der IG Metall statt.
Anbei eine Kurzzusammenfassung der AG "Antirassismus".

Download
IG Metall-Jugendzukunftskongress (Power-Point Dokument; 72 KB)

 

FÜR EINEN ÖKOLOGISCHEN UND SOZIALVERTRÄGLICHEN VERKEHR


Deutschland fährt mit Vollgas in den Stau. Und an die Grenzen der Zumutbarkeit für Nutzer, Anwohner und Natur. Bereits heute beträgt der tägliche Stau auf den Straßen rund 1000 km. Die Zunahme von Atemwegserkrankungen und Allergien bei Kindern sowie die Zunahme der Lärmbelastung sind unmittelbare Folgen. Und in Zukunft kommt es noch dicker: Die Bundesregierung erwartet bis 2015 eine Zunahme des Personenverkehrs um 20% und des Güterverkehrs um sogar 64%.
Gleichzeitig droht ein massiver Rückzug der Schiene aus der Fläche, ganze Regionen drohen abgehängt zu werden. Von der Bundesregierung wird trotz aller Lippenbekenntnisse nicht konsequent an der Lösung der verkehrspolitischen Probleme gearbeitet. Umweltfreundliche Verkehrsträger dürfen nicht länger bei Steuern und Abgaben gegenüber anderen Verkehrsträgern benachteiligt werden. Der öffentliche Personenverkehr auf Schiene und Straße muss ausgebaut und günstiger werden. Das Verkehrswachstum gehört möglichst auf die Schiene und aufs Wasser, sonst rollt auch kein Lkw mehr.



 

BILDUNGSCHANCEN SIND LEBENSCHANCEN!


Nicht Konkurrenz zwischen Menschen und Schulen, nicht Schulranking und Dauertest, sondern Kooperation und Dialog verbessern Qualität. Deshalb: Chancengleichheit durch Reformen im Bildungswesen!
Alle Akteure in Schulen und Universitäten müssen gemeinsam Träger der Qualitätsentwicklung sein.



Höhere öffentliche Bildungsinvestitionen in allen Bildungseinrichtungen. Keine Studiengebühren und Elite-Hochschulen.
 
 
Bessere Lehr- und Lernbedingungen, d.h. Anschaffung neuester Lehrmittel, Einführung kleinerer Lerngruppen sowie bessere technische Ausstattung an Schulen und Universitäten.
 
 
Individuelle Förderung, denn Differenzierung, nicht Auslese steigert Leistung.
 
 
Keine Verkürzung von Schul- und Studienzeiten, denn Lernen und Bildung brauchen Zeit.
 
 
Ausbau der materiellen Studien- und SchülerInnenförderung
 


Pädagogische Professionalität und kontinuierliche Fortbildung von Lehrer/innnen.
 

SOZIALE SICHERHEIT FÜR ALLE - FÜR VERBESSERUNG DURCH DIE GESUNDHEIT


Das Modell „Riester-Rente“ auf den Gesundheitsbereich übertragen, bedeutet: Noch mehr Zuzahlungen bei Medikamenten. Und wenn´s mal ins Krankenhaus geht, kostet´s noch mal Kohle. Mit diesen sogenannten Reformen und patientenfeindlichen Einsparungen muss Schluss sein.
Die Behauptung, dass unsere Sozialversicherung zu teuer ist, ist falsch. Es lässt sich an vielen Dingen sparen, die die Versorgung nicht beeinträchtigen: Medikamente können – wie im Ausland - günstiger werden, Ärzte sollen Medikamente nicht nach ihren Namen, sondern nach ihren Wirkstoffen verschreiben. Geld muss in sinnvolle Gesundheitsvorsorge investiert werden, nicht nur in teure Geräte.
Damit es endlich gerecht wird, wollen wir eine Reform der Sozialversicherungen: Alle Beschäftigte – auch Selbständige und Beamte – müssen künftig einen Beitrag zu den gesetzlichen Versicherungen leisten. Prozentual gleichviel - egal wie viel Einzelne verdienen.



  Video - Die Freubeuter kommen kostenloser Realplayer notwendig
 
   Suche